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  1. Ekzeme
  2. Empfängnisverhütung
  3. Entschlackung
  4. Erbrechen, Übelkeit
  5. Erkältungsbäder

1. Ekzem
Das Ekzem ist ein Sammelbegriff für entzündliche, meist juckende, nicht ansteckende Hauterkrankungen. Häufig wird synonym auch der Begriff Dermatitis verwendet. Das Ekzem ist eine durch Infektion bedingte Erkrankung, die mit Rötung, Schuppung, Bläschenbildung und Verhärtung der betroffenen Hautbezirke einhergeht und ohne Vernarbung abheilt. Ursachen sind allergische Reaktionen (Kontaktekzem), angeborene Veranlagung (atopisches Ekzem) oder alterungsbedingte Schäden der Haut (seborrhoisches Ekzem). Die Behandlung erfolgt durch die Erhebung der Krankengeschichte und der Hautinspektion durch eine Abklärung der Ursachen, wie z.B. Allergietestungen oder ein Abstrich zum Erregernachweis. Die Therapie hängt von der Ursache und vom Hautbefund ab. Die Behandlung lässt sich folgendermaßen gliedern:

  • Basispflege der Haut,
  • antientzündliche Therapie im akuten Studium,
  • ergänzende, unterstützende Maßnahmen und
  • Meidung von Provokationsfaktoren.

Weitere häufig verwendete Salbenzusätze sind z.B. Nachtkerzen, Johanniskrautextrakt, Zink oder Dexpanthenol.

2. Empfängnisverhütung
Empfängnisverhütung, Kontrazeption, Antikonzeption: Maßnahmen zur Vermeidung einer Schwangerschaft. Die Versagerquote wird mittels des Pearl-Index bestimmt. Je nach Wirkungsmechanismus und Angriffspunkt werden verschiedene Methoden der Empfängnisverhütung unterschieden:

a. Natürliche Empfängnisverhütung:

  • Billingsmethode (Zervixschleimmethode)
  • Symptothermale Methode kombiniert Billingsmethode mit Zervixschleim als Östrogenmarker und Basaltemperatur als Progesteronmarker
  • Knaus-Ogino-Methode (Ogino-Regel, Kalendermethode)
  • b. Mechanische Empfängnisverhütung:
    • Kondom
    • Portiokappe (Zervixkappe, Okklusivpessar)
    • Scheidendiaphragma (Scheidenpessar)
    • Intrauterinpessare (Abk. IUP, Spiralen)

    c. Chemische Empfängnisverhütung
    d. Hormonale Empfängnisverhütung

    3. Entschlackung
    In der Naturheilkunde dient das Entschlacken z.B. im Rahmen einer Fastenkur der Vorbeugung und Behandlung bestimmter chronischer Krankheiten wie ernährungsmitbedingter Stoffwechselstörungen und Erkrankungen des Bewegungsapparates. Das Konzept des Heilfastens verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz: Neben dem therapeutischen Heilfasten bei z. B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Hauterkrankungen oder Rheuma umfasst es auch die präventive, vorbeugende Seite des Heilfastens. Auch Gesunden werden zur „Entschlackung“ und Stärkung des Immunsystems daher folgende Kuren empfohlen:

    • Heilfasten nach Buchinger
    • F.X.-Mayr-Kur
    • Schroth-Kur
    • Molke-Fasten

    4. Erbrechen, Übelkeit
    Übelkeit und Erbrechen können mit so genannten Antiemetika unterdrückt werden.
    Darüber hinaus gibt das Deutsche Grüne Kreuz e.V. folgende Tipps:

    • Kleinere Mahlzeiten über den Tag verteilt essen,
    • langsam essen und viel trinken,
    • bei morgendlicher Übelkeit vor dem Aufstehen etwas Trockenes essen (Toastbrot, Kräcker oder Haferflocken),
    • starke Essensgerüche meiden, ggf. Mahlzeiten kalt essen oder bei Raumtemperatur essen,
    • nach dem Essen nicht sofort hinlegen,
    • tief und langsam durchatmen, wenn die Übelkeit aufsteigt,
    • bequeme Kleidung tragen.

    5. Erkältungsbäder
    Ätherische Öle in Erkältungsbädern helfen mit ihrem intensiven und starken Geruch bei Erkältungen und grippalen Infekten. im warmen Wasser entspannen kann: Erkältungsbäder können Selbstheilungskräfte aktivieren und sogar Symptome der Krankheit mildern. Die erzeugte Wärme hilft dem Körper, die Erreger zu bekämpfen. Eukalyptusöl erleichtert zum Beispiel den Auswurf und Abtransport von Schleim, wirkt krampflösend und ist bei Schnupfen, Bronchitis und Rachenentzündung gut geeignet. Thymian löst ebenfalls Schleim, Kampfer entkrampft ebenso wie Menthol. Ähnliche Wirkungen haben Fichten- und Kiefernnadelöl.

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