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Balsam mit Cayenne-Pfeffer lindert Gelenkschmerzen

Unter dem Begriff „Rheuma“, der in der Lehre des Hippokrates das typische Reißen und Fließen des Schmerzes beschrieb, werden heute etwa hundert verschiedene Erkrankungen erfasst. Die „Krankheit mit den vielen Gesichtern“ betrifft häufig den Bewegungsapparat, aber auch Organe, Nerven, die Haut oder sogar die Augen.

Als wichtigen Faktor für die Entstehung rheumatischer Beschwerden vermutet man eine Autoimmunreaktion, bei der sich die Abwehr gegen den eigenen Körper richtet. Die Krankheitsbilder werden in vier Gruppen eingeteilt:

  1. Entzündlich-rheumatische Erkrankungen, zum Beispiel die chronische Polyarthritis, Morbus Bechterew, Bindegewebs- und Gefäßentzündungen.
  2. Degenerative Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen wie die Arthrose mit Schädigung des Gelenkknorpels, zum Beispiel im Hüft- oder Kniegelenk.
  3. Weichteilrheumatismus: Nicht-entzündliche Erkrankungen der Muskeln, Sehnen und anderer Weichteilgewebe.
  4. Stoffwechselerkrankungen, die in ihrer Folge rheumatische Beschwerden hervorrufen, wie die Osteoporose oder die Gicht. 

Der dreifache Ansatz der Therapie

Bei den Abnutzungskrankheiten der Gelenke lautet das Dreifach-Motto: Schmerz dämpfen, Durchblutung fördern, Bewegung ermöglichen. Hierbei können bewährte Naturheilmittel zum Einsatz kommen.

So ist der Cayennepfeffer bereits seit langem als natürlicher Wärmespender bekannt. Das in der Chilischote enthaltene Capsaicin dringt auch bei äußerlicher Anwendung in Form eines Balsams bis tief ins Gelenk ein und bewirkt wohltuende Wärme und Entspannung. So werden Chilischoten in Indien traditionell zur Behandlung von Hexenschuss und Entzündungen eingesetzt.

Aber nicht nur eine unmittelbare Linderung von Beschwerden zeichnet die scharfe Schote aus, sondern auch ihre langfristig entzündungshemmende und schmerzstillende Wirkung. Wissenschaftliche Studien belegten, dass capsaicinhaltige Salben die Wärme- und Schmerzrezeptoren in der Haut reizen, was zu einer verbesserten Durchblutung in dieser Region führt und damit die Nährstoffversorgung des Knorpels optimiert.

Die Wirksamkeit des Cayenne-Pfeffers empfindet man direkt nach dem Auftragen: Die Haut rötet und erwärmt sich, muskuläre Verspannungen lösen sich. Ein ganz besonderer gesundheitlicher Effekt des Cayenne-Pfeffers ist seine langanhaltende, schmerzstillende Wirkung. Capsaicin deaktiviert die Nervenfaser, die den Schmerz vom Gelenk ans Rückenmark weiterleitet. Nach mehreren Anwendungen haben sich die

„Schmerzspeicher“ erschöpft, die Schmerzsignale können nicht mehr übertragen werden. Diese antientzündliche und schmerzhemmende Wirkung hält auch nach Beendigung der lokalen Therapie noch an. Die Folge: Patienten können sich wieder besser bewegen, was ebenfalls zur besseren Versorgung des Gelenks mit Nährstoffen und zum allgemeinen Wohlbefinden beiträgt.

Studien über die Wirkung von Capsaicin zeigen auch Erfolge bei Schmerz nach Gürtelrose, diabetischer Neuropathie, Juckreiz der Haut sowie Phantomschmerz.

Sie erhalten capsaicinhaltige Salben rezeptfrei in Ihrer Apotheke.

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