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  1. Läusebefall
  2. Leberschutz
  3. Lipidsenkung
  4. Lippenpflege

1. Läusebefall
Die Kopflaus ist 2 bis 3,5 mm lang und von grauer bis rötlicher  Farbe. Die Farbe ist von der Hautfarbe des Menschen und der Nahrungsaufnahme der Läuse (Hämoglobin- gehalt) abhängig. Läuse haben drei Paar (Insekten!) sehr kräftige, mit Krallen versehene Beine. Sie müssen ständig Blutsaugen (alle 1-3 Stunden (h)), andernfalls verhungern sie (nach ca. 24 h). Die schmerzlosen Stiche führen zu Rötungen und Schwellungen. Der beim Stich übertragene Speichel führt zum Juckreiz (Puritus). Das Kratzen kann die Wunden vergrößern, wodurch wiederum Bakterien und Pilze in der Haut sich vermehren können, was dann zur Schwellung von Lymphknoten im Halsbereich führt. Da Läuse weder fliegen noch springen können, werden sie hauptsächlich durch direkten Kontakt übertragen, meistens durch die Haare (Köpfe zusammen stecken!). Läuse können aber auch durch Gegenstände auf den Menschen übertragen werden. Läuse zu bekommen hat nichts mit Unsauberkeit oder mangelnder Hygiene zu tun.

Es gibt unterschiedliche Wirkstoffe, z.B. Malathion (Organoderm), Allethrin (Jacutin N, Spregal), Pyrethrum (aus Chysanthemen in Goldgeist forte), Pyrethroide, Permethrin (Infectopedicul), Gamma- Hexachlorcyclohexan (=Lindan in Jacutin-Gel). All diese Läusemittel sind giftig (schließlich töten sie Lebewesen)! Deshalb sollte die Behandlung unbedingt unter ärztlicher Aufsicht erfolgen und deshalb wird auf eine Dosisangabe hier auch verzichtet. Das ist ganz besonders wichtig bei Kindern und Säuglingen. Bei aufgekratzten Hautstellen kann das Läusemittel zudem noch in den Körper eindringen. Aus diesem Grund wird z.B. bei Säuglingen eine Totalrasur oder auch oft eine stationäre Behandlung befürwortet.

Das zur Zeit gebräuchlichste Läuse-Insektizid ist das Infectopedicul ® . Es wird in das zuvor gewaschene (s. u. Essigbehandlung!) feuchte Haar nur einmalig einmassiert (appliziert). Die Haare sollten dann 30 min nach der Applikation mit einem Läusekamm ausgekämmt werden und in den 3 Folgetagen nicht gewaschen werden.
Es ist möglich, dass die durch die Nissen geschützten Jungläuse (Embryonen) die Behandlung überleben. Deren Entwicklung (s.o.) dauert 8 Tage, weshalb die Therapie mit dem Behandlungsmittel wiederholt werden sollte. Während der Einwirkzeit sollte eine Badekappe oder eine Plastiktüte über den eingeschäumten Haaren getragen werden, das Mittel kann in der "feuchten Kammer" besser wirken.

2. Leberschutz
An einen Leberschutz sollten vor allem Personen denken, die häufiger leberschädigenden Stoffen ausgesetzt sind. Dazu gehören Menschen, die regelmäßig Medikamente einnehmen müssen, da auch diese in der Leber abgebaut werden. Ein vermehrter Alkoholkonsum kann ebenso zu einer Einschränkung der Leberfunktion führen. Vorsicht walten lassen sollten auch alle, die zum Beispiel beruflich Umweltgiften oder Dämpfen von Putzmitteln oder Farben ausgesetzt sind. Bei Leberentzündungen (Hepatitis) kann z.B. Mariendistel-Extrakt begleitend zur Therapie eingenommen, der Leber helfen, sich zu regenerieren.

3. Lipidsenkung (Blutfettsenkung)
Mindestens jeder Fünfte der über 45-Jährigen hat zu hohen Blutdruck und ebenfalls zu hohe Blutfett- und Blutzuckerwerte (metabolisches Syndrom). Ist der LDL-Cholesterin-Wert erhöht und der HDL-Cholesterin-Wert niedrig, so steigt das Risiko für eine koronare Herzkrankheit deutlich an. Übergewicht verursacht einen Anstieg des LDL-Cholesterin-Wertes und ein Absinken des HDL-Cholesterin-Wertes. Hochrisikopatienten, wie zum Beispiel Menschen nach einem Herzinfarkt oder mit einer koronaren Herzkrankheit, sollten nicht mehr als 100 Milligramm LDL-Cholesterin in 100 Milliliter Plasma aufweisen. Stellt man bei sich durch einen einfachen Test einen riskanten Wert fest, so sollte man gezielt gegensteuern, zum Beispiel mit einer Ernährungsumstellung, viel Bewegung und Verzicht auf Zigaretten.

Wichtig ist vor allem eine Ernährung mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren wie sie zum Beispiel in Gemüse und frischem Seefisch vorhanden sind. Langkettige, gesättigte Fettsäuren, wie zum Beispiel in fetter Wurst und fettem Käse, erhöhen dagegen die Konzentration von LDL-Cholesterin doppelt so stark wie mehrfach ungesättigte Fettsäuren sie senken. Cholesterin in der Nahrung hat eine vergleichsweise geringe anhebende Wirkung auf das LDL-Cholesterin.

4. Lippenpflege
Lippen müssen deshalb so sorgfältig gepflegt werden, weil sie weder Talg- noch Schweißdrüsen besitzen, die für Fett und Feuchtigkeit sorgen können. Zudem ist Hornschicht der Lippen sehr dünn und enthält wenig Melanin, das sie gegen UV-Strahlung schützt. Besonders deutlich kommen diese Eigenschaften im Winter zu tragen. Selbst Pflegestifte können dann oft wenig ausrichten. Manch einer leidet so sehr unter aufgesprungenen Lippen, dass er sogar den Hautarzt aufsucht.

Optimal geeignet, um dauerhaft weiche Lippen zu bekommen, sind Pflegestifte. Sie bedecken die Lippen mit einem Fettfilm, der die empfindliche Haut geschmeidig macht. Hautärzte empfehlen dafür Produkte mit wenig Wasser, so genannte Wasser-in-Öl-Emulsionen, die zusätzlich pflegende Substanzen wie Kamille, Vitamin E oder Aloe Vera enthalten. Manche Kritiker warnen vor Pflegestiften, die Erdöle bzw. Paraffine enthalten. Sie sollen die Lippen noch empfindlicher machen und das Austrocknen unterstützen. Empfehlenswerter sind Stifte mit Jojoba-, Kokos- oder Mandelöl. Damit der Fettfilm auf den Lippen haften bleibt, sollten die Balsame und Pflegestifte auch Wachse beinhalten.

 

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