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1. Magenmittel
Magenbeschwerden werden oft von „sehr unangenehm“ bis „drückend-brennend“ empfunden. Im Bauchraum befinden sich mehr Nervenzellen als im Gehirn. Bei funktionellen Magen-Darmbeschwerden wirken z.B. pflanzliche Heilmittel aus der Natur wie Kräuter, Blüten und Wurzeln. Unangefochten in ihrer Wirkung sind bei Entzündungen und krampfartigen Beschwerden im Magen-Darm-Kanal die Kamillenblüten. Unterstützend bei dieser Indikation wirken auch Süßholzwurzel und Wermutkraut, die sogar oft auch zur Therapie eines Magengeschwürs eingesetzt wird. Echte Klassiker sind auch die so genannten Bitterstoffdrogen wie Wermutkraut: Bitterstoffe regen die Drüsentätigkeit des Magen-Darm-Traktes an und fördern die Bildung der so wichtigen Gallenflüssigkeit. Bei länger auftretenden Beschwerden sollten Sie jedoch immer daran denken, einen Arzt zu Rate zu ziehen.

2. Menstruationsstörungen
Regelschmerzen können z.B. die Folge von mechanischen Verkhütungsmitteln (z.B. Spirale) sein oder auch durch gynäkologische Erkrankungen, wie Endometriose, Zysten oder Myome, hervorgerufen werden. Stress und seelische Belastungen können die Symptome verstärken. Auch Mädchen in der Pubertät können unter starken Beschwerden leiden.

Sind keine körperlichen Ursachen feststellbar, so können Schmerzmittel eingenommen werden, die die Bildung von Prostaglandin hemmen. Auch durch die Einnahme "der Pille" werden die Schmerzen häufig geringer. Eine weitere Linderungsmöglichkeit der Schmerzen bieten Menstruationspflaster. Sie werden bei den ersten Beschwerden am Unterbauch festgeklebt. Da ihre Dehnbarkeit mit der Haut vergleichbar ist, werden die Nervenbahnen an den Stellen beeinflusst, wo die Gebärmutter sitzt. So sollen die körpereignen Heilungsmechanismen unterstützt bzw. aktiviert werden. Andere, nicht medikamentöse, Möglichkeiten sind Bewegung, Entspannung oder Wärme. Heilpflanzen, wie Frauenmantel, Gänsefingerkraut und Traubensilberkerze, haben auch schon vielen Frauen geholfen.

3. Mineralische Nahrungsergänzung
Mineralstoffe werden bei Aufbauprozessen und im Stoffwechsel des Menschen in geringen Mengen gebraucht und führen bei Mangel zu verschiedenen Störungen. Kritisch ist die Zufuhr häufig bei Kalzium, Eisen und Jod. Eine Erhöhung der Mineralstoffzufuhr kann im Allgemeinen durch eine ausgewogene Mischkost erreicht werden. Vor allem Schwangere haben einen erhöhten Bedarf an Mineralstoffen, deshalb ist es nach Absprache mit dem Arzt manchmal sinnvoll, auf ein Nahrungsergänzungsprodukt zurückzugreifen. Ebenso wie Mineralstoffe regeln Spurenelemente den Stoffwechsel und sind für den Aufbau von Körpersubstanzen zuständig. Während Zink beispielsweise wichtig für das Gehirn und Nervensystem ist, fängt Selen Freie Radikale ab, die maßgeblich an der Zellschädigung beteiligt sind.

4. Mundhygiene
Um die Zähne gesund zu halten, ist es sehr wichtig, dass sich der Zahnbelag nicht auf den Zähnen festsetzt. Gründliche Mundhygiene, vor allem nach den Mahlzeiten ist daher unverzichtbar.

  • Die richtige Zahnbürste benutzen: Der Bürstenkopf sollte nicht größer als zwei bis zweieinhalb Zentimeter sein, damit alle Zahnflächen im Mund problemlos erreicht werden können, drei bis vier Borstenreihen sind angemessen. Die Zahnbürste sollte einen stabilen Griff haben, der auch abgewinkelt sein kann.
  • Richtiges Zähneputzen: Mindestens zwei Minuten sollte man der Pflege der Zähne widmen. Zuerst werden die Kauflächen gereinigt, wobei kräftig hin und her gebürstet werden darf. Danach folgen die Zahnaußenflächen, die in kreisförmigen Bewegungen von rot (Zahnfleisch) nach weiß (Zähne) gereinigt werden. Als letztes werden die Innenflächen der Zähne auf die gleiche Weise behandelt.
  • Geeignete Zahnpasta: Solche Zahnpasten sind geeignet, die einen Fluoridgehalt von 0,15 Prozent aufweisen. Darüber hinaus sollte die Abrasivität (Schmirgelwirkung) nicht zu groß sein, ansonsten könnte die gesunde Zahnhartsubstanz abgerieben werden.
  • Zahnseide und Interdentalzahnbürsten: Die Reinigung der Zahnzwischenräume mit Zahnseide eignet sich besonders bei eng aneinander liegenden Zähnen. Im Handel gibt es Produkte mit Duftstoffen und Fluoriden versehen, die gewachst oder ungewachst sind.Wer trotz allem unter Mundgeruch leidet kann zusätzlich Mundwasser benutzen.

 

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