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<< Gesundheit  > Indikationen N - O

  1. Nägel
  2. Nervöses Herz
  3. Niedriger Blutdruck
  4. Omega-3-Fettsäurepräparate
  5. Osteoporose
  6. Ohren

1. Nägel
Wer trotz aller Pflege spröde, verfärbte oder furchige Nägel hat, sollte einen Hautarzt aufsuchen, um mögliche ernsthafte Erkrankungen auszuschließen oder behandeln zu lassen. Spröde Nägel sind mitunter ein Hinweis auf mögliche Stoffwechselprobleme und/oder eine falsche Ernährung. Deutlich sichtbare Querfurchen können nach Infektionen und Vergiftungen auftreten. Zink- oder Eisenmangel können unter Umständen am Zustand der Fingernägel erkannt werden.
Ist ein Fingernagel von einem Pilz befallen, sollte auf kosmetischen Lack verzichtet werden. In diesem Fall kann ein medizinischer Nagellack, der eine so genannte antimykotische Wirkung hat, den Pilzbefall beseitigen.

Tipp: Verfärbungen und Verformungen sollten in keinem Fall mit einem Farbanstrich überdeckt werden. Gegen gelbe Nägel kann unter Umständen Zitronensaft helfen. Achten Sie darüber hinaus auf eine gesunde Ernährung: Frisches Obst und Gemüse enthalten viele Vitamine und Mineralstoffe, die wichtig für Gesundheit und Schönheit sind.

2. Nervöse Herzbeschwerden
Die Symptome der Erkrankung des Kreislaufsystems sind meist vielfältig sein: Unruhe, Schock, Nervosität, Herzklopfen, Schreck, Kummer. Bei nervösen Herzbeschwerden können zur Beruhigung z.B. auch homöopathische Medikamente und Heilkräuter helfen:

  • Ignatia
  • Aconitum
  • Baldrianwurzel
  • Boretsch
  • Herzgespannkraut
  • Holunderblüten
  • Johanniskraut
  • Lavendel
  • Melisse
  • Rosmarin
  • Weißdorn

3. Niedriger Blutdruck 
Von niedrigem Blutdruck - das medizinische Fachwort ist Hypotonie - spricht man, wenn die Blutdruckwerte unter 110 zu 60 Millimeter Quecksilbersäule (mmHg) bei Männern und 100 zu 60 mmHg bei Frauen absinken. Bei älteren Menschen gelten etwas höhere Werte.

Symptome:

  • rasche Ermüdung
  • Konzentrationsmangel
  • erhöhte Reizbarkeit
  • Appetitlosigkeit
  • gesteigertes Schlafbedürfnis
  • Augenflimmern, Ohrensausen
  • Schwindelzustände
  • Wetterfühligkeit
  • Kälteempfindlichkeit
  • Stiche in der Herzgegend
  • Völlegefühl
  • Atemnot
  • depressive Verstimmung

4. Omega-3-Fettsäurepräparate

Die Eigenschaften von Nahrungsfetten und ihre Wirkung auf den Körper werden maßgeblich bestimmt von ihren Bestandteilen, den Fettsäuren. Dabei wird unterschieden in gesättigte Fettsäuren, einfach ungesättigte Fettsäuren und mehrfach ungesättigte Fettsäuren.
Gesättigte Fettsäuren lassen sowohl das Blutcholesterin als auch das LDL-Cholesterin stark steigen. Sie kommen vor allem in tierischen Lebensmitteln wie Wurst, Fleisch und Fleischwaren, Butter, Milch und Milchprodukten, Backwaren und fettreichen Süßigkeiten vor. Fett aus tierischen Lebensmitteln steigert dabei beispielsweise das Risiko, an Arteriosklerose zu erkranken. Ein Übermaß an fetter Wurst, fettem Fleisch oder fettem Käse sind ungesund für das Herz.
Einfach ungesättigte Fettsäuren sind der Hauptbestandteil von Oliven- und Rapsöl. Sie wirken günstig auf das Herz-Kreislauf-System und senken das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren kommen in Kaltwasserfischen wie Makrele, Hering und Lachs vor. Die bekannten Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren sollen sich positiv auf erhöhte Blutfettwerte auswirken und zur Vorbeugung von Herzrhythmusstörungen hilfreich sein.

5. Osteoporose
Ein gebrochener Oberschenkelhalsknochen ist für viele ältere Patienten die Eintrittskarte in ein Pflegeheim. Vielen fürchten sich vor diesem Szenario und versuchen, ihre maroden Knochen so gut wie möglich zu schützen. Osteoporose ist aber keine Erkrankung, von der nur alte und gebrechliche Menschen betroffen sind. Junge Frauen in der Stillzeit sowie Frauen in den Wechseljahren können ebenfalls unter einer Abnahme der Knochendichte leiden. Auch vor Männern macht die Osteoporose nicht Halt. Ursache ist oft eine hormonelle Veränderung des Körpers, die zu Kalziumverlusten in den Knochen führt.

Verstärkt werden Kalziumverluste durch mangelhafte Ernährung und Bewegungsarmut. Erhält der Körper über die Ernährung zu wenig Kalzium, so bedient er sich direkt aus den Knochenspeichern. Um Kalzium einlagern zu können, braucht der Körper Vitamin D. Dieses kann der Körper selbst herstellen, wenn er genug Sonnenlicht bekommt. Körperliche Aktivität nährt und stärkt den Knochen. Zug und Druck auf den Knochen sind die Reize, die den Knochen fordern und fördern.

6. Ohren
Die Ohren bestehen aus drei Teilen: dem Außenohr, dem Mittelohr und dem Innenohr. Der größte Teil unseres Gehörs ist für uns nicht sichtbar, da er im Inneren des Kopfes liegt. Lediglich die Ohrmuscheln, die wie eine Art Trichter die Schallwellen in den Gehörkanal leiten, liegen außen. Ohne die Ohrmuscheln würde ein Teil der Schallwellen verloren gehen, so dass der Klang viel schwieriger zu verstehen wäre.

Nach einigen Zentimetern trifft der Schall auf das Trommelfell. Die dünne Membran markiert den Eingang zum Mittelohr. Das Trommelfell ist eine natürliche Hörhilfe, denn sie verstärkt leisere Töne der menschlichen Stimme automatisch. Die auftreffenden Schallwellen versetzen das Trommelfell in Vibrationen. Diese werden über drei kleine Knöchelchen (Hammer, Amboss und Steigbügel) ins Innenohr weitergeleitet. Das Innenohr besteht aus vielen Verästelungen von Röhren und Verbindungskanälen, dem so genannten Labyrinth. In ihm befinden sich die Innenohrschnecke und das Gleichgewichtsorgan.

Die Schnecke ist mit einer Flüssigkeit gefüllt, die durch die Vibrationen der Schallwellen in Bewegung gerät. Dabei werden Tausende mikroskopisch kleiner Härchen im Inneren der Schnecke bewegt, die mit dem Hörnerv verbunden sind. Bei jeder Bewegung der Härchen werden elektrische Signale zum Hörnerv übertragen. Dieser ist mit dem Hörzentrum im Gehirn verbunden, wo die elektrischen Impulse in Klänge umgewandelt werden. Sind die Härchen beschädigt, verschlechtert sich unser Hörvermögen.

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