- Schlafmittel
- Schmerzmittel
- Schnarchhemmer
- Schnupfen
- Schwangerschaftstests
- Schweißhemmer
- Schwindel
- Sonnenschutzmittel
- Sportverletzungen
- Spurenelemente
- Stärkungsmittel
- Stimmungsaufhellung
- Stressbekämpfung
1. Schlafmittel Klassiker der synthetischen Schlafmittel sind die Benzodiazepine, die verschreibungspflichtig sind. Sie haben den Nachteil, dass sie am folgenden Tag Nachwirkungen verursachen können. Ärzte sprechen von Residual-/Hangover Effekten, die zu einer erhöhten Unfall- und Sturzgefahr führen können. Als Alternative hat der Wirkstoff Zopiclon von sich reden gemacht. Chemisch ist er nicht mit den Benzodiazepinen verwandt. Der Vorteil: Zoplicon stellt das normale Schlafprofil wieder her, jedoch hat es ein hohes Abhängigkeitspotenzial. Deshalb sollten Arzt und Patient sorgfältig abwägen, für welche Art der Therapie bzw. Medikation sie sich entscheiden.
2. Schmerzmittel Bei chronischen Schmerzen sind Medikamente (Analgetika) der Grundpfeiler jeder Therapie. Die medikamentöse Schmerztherapie wird laut WHO Richtlinien in drei Stufen unterteilt:
1. Leichte, nicht morphinartige Schmerzmittel wie Acetylsalicylsäure, Ibuprofen, Paracetamol oder Diclofenac werden bei leichten Schmerzen. Viele Schmerzmittel wirken gleichzeitig entzündungshemmend und fiebersenkend. Es gibt auch Schmerzmittel mit krampflösenden Zusätzen oder mit B-Vitaminen bei Nervenschmerzen. 2. Bei starken Schmerzen kommen nicht morphinartige Schmerzmittel, wie Codein, oder schwach morphinhaltige Medikamente zum Einsatz. 3. Ärzte verschreiben bei sehr starken Schmerzen morphinartige Schmerzmittel (Opiate), zum Beispiel Morphium.
Elektrotherapie:
Die transkutane elektrische Nervenstimulation, kurz TENS genannt, ist ein Verfahren, das auf Gegenirritation des Schmerzes setzt: Auf die Haut werden Elektroden geklebt, über die Stromreize ausgesendet. Damit soll zum einen die Schmerzempfindung überdeckt werden, zum anderen fördert die TENS die Bildung von Endorphinen. Diese Hormone sind Morphinen sehr ähnlich, deshalb können sie zur Schmerzlinderung beitragen.
Pflanzliche Schmerztherapie: Als pflanzliche Schmerzlöser stehen unter anderem Arnika, Capsaicinoide, Pfefferminzöl, die ätherischen Öle aus Rosmarin, Kampher oder Eukalyptus zur Verfügung. So wirkt natürlicher Kampfer (D-Kampfer) durchblutungsfördernd und leicht lokal schmerz- und juckreizstillend und wird daher zur äußerlichen Behandlung von Gelenk- und Muskelschmerzen sowie rheumatischen Erkrankungen eingesetzt. Akupunktur: In den letzten Jahren wird in der Schmerztherapie zunehmend Akupunktur, basieren auf der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), eingesetzt. Dabei werden dünne Nadeln an bestimmten Stellen in die Haut gestochen. Bekannt sind 361 klassische Akupunkturpunkte, die auf zwölf Energiebahnen, den Meridianen, verteilt sind. Vertreter der Akupunktur gehen davon aus, dass die Lebensenergie („Chi“ oder „Ci“) harmonisch fließt, wenn der Mensch gesund ist. Dann funktionieren auch die Organe einwandfrei. Bei einer Krankheit allerdings liegt eine Störung im Fluss der Lebensenergie vor. Schmerzen sind demnach ein Anzeichen für einen Stau des Chi. Durch das richtige Setzen der Akupunkturnadeln kann diese Blockade gelöst und Schmerzen gelindert werden. Darüber hinaus sollen die kleinen Nadeln bewirken, dass die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert werden, indem er bestimmte Stoffe produziert, zum Beispiel das Glückshormon Endorphin. Psychotherapie: Wenn jemand unter chronischen Schmerzen leidet, kann es sein, dass er sich auch seelisch verändert. Dieses Verhalten mündet oft in Depressionen, Passivität und Hilflosigkeit. Unbewusst verstrickt sich der Chroniker immer mehr in diese Verhaltensmuster, und irgendwann kommt er ohne fachliche Hilfe nicht mehr aus diesem Teufelskreis heraus. Dann kann eine Psychotherapie sehr nützlich sein. Eine spezielle schmerzspezifische Psychotherapie gibt es nicht. Der behandelnde Therapeut arbeitet meist mit Körperwahrnehmungsübungen, Entspannungstechniken und Elementen der Verhaltenstherapie.
3. Schnarchen Die Erlangung des Normalgewichts spielt bei Schnarchen und Schlafapnoen eine wichtige Rolle. Ein Schlafapnoeiker mit einem Körpergewicht von 90 kg, dessen Idealgewicht bei 75 kg liegt, kann durch die Abnahme von zirka 10 kg sowohl seine nächtliche Atmung als auch seine Schlafqualität erheblich verbessern und die Tagesschläfrigkeit deutlich vermindern.
- Alkohol sollte zwei Stunden vor dem Schlafengehen vermieden werden, da er die Atmungsaktivität dämmt und somit die Wahrscheinlichkeit und Häufigkeit von Apnoen erhöht. Alkohol kann zudem bei Personen Apnoen auslösen, die sonst lediglich schnarchen würden.
- Schlaftabletten sollten ebenfalls gemieden werden, da auch sie die Atmungsaktivität herabsetzen und Schlafapnoe begünstigen. Wenn der Schlaf des Patienten allerdings durch extrem häufiges Erwachen stark beeinträchtigt wird, können Schlafmittel zur Verbesserung der Schlafqualität durchaus sinnvoll sein. Hierzu sollte jedoch stets ein Arzt befragt werden.
- Medikamente sollten stets mit äußerster Vorsicht eingenommen werden. So können sich zum Beispiel verschreibungspflichtige Medikamente gegen Kopfschmerzen und Angstzustände auf Schlaf und Atmung negativ auswirken.
- Es empfiehlt sich grundsätzlich, auf der Seite zu schlafen. In manchen Fällen tritt Schlafapnoe nur auf, wenn die Betroffenen in der Rückenlage schlafen. Wenn die Umgewöhnung auf eine andere Körperlage schwerfällt, kann man sich verschiedener Tricks bedienen. Ein im Rücken plaziertes Kopfkissen oder ein auf dem Rückenteil des Schlafanzugs angenähter Tennisball können verhindern, dass man unbeabsichtigt in die gewohnte Lage zurückfällt.
- Da Medikamente gegen Verstopfung der Nase sowohl Schnarchen als auch Apnoen reduzieren können, ist ihr Einsatz in manchen Fällen sehr sinnvoll.
4. Schnupfen Eine intakte Nasenschleimhaut ist der beste Abwehrmechanismus gegen Erkältungserreger. Auf ihr befinden sich Flimmerhärchen, die Staubteilchen und Bakterien abfangen und abtransportieren. So sind die Bronchien vor Fremdkörpern und trockener Luft geschützt, denn der Nasenschleim feuchtet die Luft an. Damit die Flimmerhärchen also ihre wichtige Funktion erfüllen können, muss die Nasenschleimhaut feucht und frei von Schleim sein. Jedoch ist die empfindliche Nasenschleimhaut vielfältigen äußeren Einflüssen ausgesetzt, die das sensible Funktionssystem aus dem Gleichgewicht bringen können. Trockene Luft, wie in klimatisierten oder überheizten Räumen, unterwegs im Auto und auf Flugreisen ist für die Nasenschleimhaut schädlich. Sie kann austrocknen, Viren können sich auf ihr ansiedeln.
Halten Sie Ihre Nasenschleimhaut feucht! Isotonische Salzlösungen befeuchten die Nasenschleimhaut, versorgen sie mit Nährstoffen und wirken abschwellend. Schnupfennasen freuen sich zum Beispiel über eine Nasendusche. Darüber hinaus kann es helfen, feuchte Tücher oder Wasserschälchen in der Wohnung aufzuhängen bzw. aufzustellen, um vorzubeugen, dass die Schleimhäute nicht austrocknen. Neben einer ausgewogenen Ernährung mit viel Obst und Gemüse, sollten Sie viel trinken. So unterstützen sie am besten die Nasenschleimhaut, weil durch die Flüssigkeit das Nasensekret dünnflüssig bleibt. Wichtig: Vor allem bei Fieber braucht der Körper vermehrt Flüssigkeit.
5. Schwangerschaftstests Der Schwangerschaftstest dient dem Nachweis einer Schwangerschaft. Um sich bei Schwangerschaftszeichen zu vergewissern, dass auch tatsächlich eine Schwangerschaft vorliegt, wird oft das Vorhandensein des schwangerschaftserhaltenden Hormons hCG im Körper geprüft. Ab der sechsten Schwangerschaftswoche kann ein Embryo auch mittels Ultraschalluntersuchung nachgewiesen werden. Der häusliche Urin- oder Stäbchenschnelltest ist die am häufigsten angewandte Methode zum Schwangerschaftsnachweis. Die Stäbchentests sind in Apotheken, Drogerien und teilweise auch in Kaufhäusern erhältlich.
6. Schweißhemmer Ein Übermaß an Schwitzen kann über die Erfordernisse der Wärmeregulation hinausgehen. Die so genannte Hyperhidrose wird daher nicht anhand der Schweißmenge, sondern aufgrund der Fehlfunktion des Schwitzens definiert. Diese Fehlfunktion kann zu erheblichen sozialen und beruflichen Einschränkungen führen und damit eine ausgeprägte Verminderung der Lebensqualität hervorrufen.
7. Schwindel Als Schwindel bezeichnet man eine widersprüchliche Information verschiedener Sinnesorgane an das Gehirn. Daran beteiligt sind Informationen aus den Augen, dem Gleichgewichtsorgan des Ohres (Ohr) und den Stellungsfühlern (Sensoren, Propriozeptoren) der Muskulatur, der Sehnen und der Gelenke. Die Augen haben den Wechsel nicht mitbekommen und trotzdem nehmen wir wahr, dass sich unser Körper jetzt in der Horizontalen befindet. Beim Gesunden werden die Informationen aus diesen Organen an das Gehirn gesendet, verarbeitet und bewusst gemacht, in welcher Lage sich der Körper gerade befindet.
Schwindelformen:
- Attackenschwindel
- Dauerschwindel
- Schwindel mit Hörstörungen
- Schwankschwindel
- Lagerungsschwindel
- Benommenheitsgefühl
Häufigste Ursachen des Schwindels:
- Beningner paroxysmaler Lagerungsschwindel (BPLS) / gutartiger Lagerungsschwindel
- Erkrankungen des Innenohrs, Vestibulopathie
- Morbus Menière
- Entzündungen des Gleichgewichtsnerven; Neuritis vestibularis
- Raumfordernde Prozesse, Tumoren, Verletzungen, Brüche (Frakturen) des Innenohrs
- Erkrankungen aus dem Bereich der Neurologie / inneren Medizin
- Ursachen der Orthopädie
Grundsätzlich sollte man versuchen, die Ursache des Schwindels genau aufzudecken. Um die unerträgliche Wirkung des Schwindels zu unterbrechen, können zunächst Medikamente gegen Übelkeit helfen (Antivertiginosa, Antiemetika). Hierzu gehören z.B. Metoclopramid (MCP, Paspertin®) und Dimenhydrinat (Vomex®). Diese Medikamente helfen aber nur symptomatisch (gegen sie Symptome des Schwindels) und beheben nicht die Ursache der Erkrankung.
8. Sonnenschutzmittel Die Formel für einen effektiven Sonnenschutz: Man multipliziert die Zeit, die man gemäß Hauttyp ungeschützt in der Sonne verbringen kann mit dem Lichtschutzfaktor. Das heißt, jemand mit Hauttyp zwei, der den Lichtschutzfaktor 20 verwendet, kann maximal 200 - 300 Minuten die Sonnestrahlen genießen. Jedoch ist der Lichtschutzfaktor ein Durchschnittswert, der im Labor ermittelt wird, daher sollten Sie die Sonnenzeit nicht bis zuletzt ausreizen und schon nach zwei Dritteln der Zeit in den Schatten umziehen.
Sonnenschutzcremes: Die sonnenschutzaktiven Substanzen in den zugelassenen Sonnenschutzmitteln lassen sich in physikalische und chemische Substanzen unterteilen. Chemische Filter dringen in die Haut ein, nehmen dort die energiereiche UV-Strahlung auf und wandeln sie in Wärmestrahlung um. Diese Strahlung kann keine Schäden mehr anrichten. Leider neigen viele chemischen Filter dazu, sich nach kurzer Zeit zu zersetzen. Physikalische Filter hingegen reflektieren das auffallende UV-Licht. Sie sind chemisch stabil und bestehen aus kleinsten speziell aufbereiteten Teilchen von Titandioxid oder auch Zinkoxid. Dieser Sonnenschutz ist gut verträglich und auch für diese Menschen, die allergisch auf chemische Filter reagieren, sowie Kinder geeignet. Oftmals werden diese Filter auch mit chemischen kombiniert.
9. Sportverletzungen Verstauchungen, Zerrungen und Prellungen sind typische Folgen einer Sportverletzung. Wenn zum Beispiel durch einen heftigen Schlag, Aufprall oder Sturz Gewebe gequetscht wird, entsteht eine Prellung (Kontusion). Eine Zerrung oder Verstauchung (Distorsion) betrifft immer ein Gelenk. Dabei ist durch eine übermäßige Bewegung der das Gelenk umgebende Bandapparat überdehnt worden. Die Bänder wurden gezerrt und haben vielleicht sogar kleine Einrisse bekommen.
Zur Nachbehandlung von Sportverletzungen eignen sich schmerz- und entzündungshemmende Salben, Cremes, Gele oder Einreibungen. Je nach Inhaltsstoff wirken sie schmerz- und entzündungshemmend. Bewährt hat sich das alte Hausmittel Franzbranntwein. Er unterstützt in vielerlei Hinsicht eine wirksame äußerliche Behandlung bei Gelenk- und Muskelschmerzen. Auch Patienten mit Zerrungen, Prellungen und Verstauchungen profitieren von der wohltuenden Wirkung von Franzbranntwein. Der beinhaltete Kampfer wirkt schmerzhemmend. Auf der Haut können sogar betäubende Effekte erzielt werden. Außerdem kurbelt er die Durchblutung an, Verspannungen werden gelöst, Muskelschmerzen gelindert, die Haut belebt und erfrischt. Neben Kampfer sorgen Fichtennadel- oder Latschkiefernöl und Menthol für einen regenerativen Effekt.
Die ätherischen Öle unterstützen durch ihre angenehm kühle und frische Wirkung klassische Massagen ebenso wie die Therapie von Sportverletzungen. Vor allem der Muskelkater kann gelindert, durch eine Einreibung vor dem Sport sogar vorgebeugt werden. Menthol hat zusätzlich einen antiseptischen Effekt und entfaltet auf der Haut und den Schleimhäuten eine kühlende Wirkung.
10. Spurenelemente Ebenso wie Mineralstoffe regeln Spurenelemente den Stoffwechsel und sind für den Aufbau von Körpersubstanzen zuständig. Während Zink beispielsweise wichtig für das Gehirn und Nervensystem ist, fängt Selen Freie Radikale ab, die maßgeblich an der Zellschädigung beteiligt sind. Spurenelemente können dem Körper als Nahrungsergänzungsmittel zugeführt werden. Sie haben im Gegensatz zu Arzneimitteln keine therapeutische Bestimmung, der Ernährungszweck steht im Vordergrund. Trotzdem empfinden die Anwender oftmals eine positive Wirkung auf den Gesamtorganismus: Sie fühlen sich vitaler, leistungsstärker, den Belastungen des Alltags besser gewachsen.
11. Stärkungsmittel Die Gesundheit ist des Menschen höchstes Gut. Pflegen und erhalten Sie mit Stärkungsmittel (Vitamine, Mineralstoffe und Lecithine) Ihr allgemeines Wohlergehen in allen Lebensbereichen. Befinden Sie sich seit längerem in einem Leistungstief, verbunden mit Müdigkeit und Lustlosigkeit? Oder lässt mal wieder die Konzentration nach? Dann könnten dies Anzeichen für eine Mangel an wichtigen Substanzen wie Vitamine, Mineralstoffe und Lecithine sein.
12. Stimmungsaufhellung Vollkornprodukte, Kartoffeln und Reis können gegen gedrückte Stimmung im Winter helfen. Sie versorgen den Körper mit Kohlenhydraten, die im Darm zu Zucker-Bausteinen umgewandelt werden, so die Landwirtschaftsverwaltung Baden-Württemberg in Stuttgart. Im Gegensatz zu Süßigkeiten wie Schokolade, bei denen die Wirkung des Zuckers schnell einsetze und nur kurz anhalte, würden diese Kohlenhydrate nur langsam verdaut. Daher hielten sie den Blut- Zucker-Spiegel und die Insulinausschüttung länger konstant. Insulin ist den Angaben zufolge wichtig, da es die Bildung von Serotonin fördert. Dieser Botenstoff - oft auch «Glückshormon» genannt - entstehe im Gehirn und reguliere unter anderem den Gemütszustand. Direkten Einfluss auf die Serotonin-Produktion soll auch der Eiweißbaustein Tryptophan haben. Cashewkerne, Paranüsse, Dinkel, Quark, Käse und Sojabohnen enthalten den Baustein in größeren Mengen. Aber auch Gewürze wie Zimt, Nelken, Koriander, Ingwer, Curry, Basilikum, Thymian und Rosmarin können die Stimmung aufhellen. Heilpflanzen wie Baldrian, Johanniskraut oder die Passionsblume sorgen dafür, dass Sie mit Stresssituationen besser zurechtkommen und damit die allgemeine Stimmung verbessern.
13. Stressbekämpfung Prinzipiell ist es gut, in Stress zu geraten. Unser Körper läuft zur Hochform auf und präpariert uns für gefährliche Situationen. Herzschlag und Blutdruck steigen, die Atmung kommt auf Trapp. So fließt mehr Sauerstoff durch den Körper und Gehirn und Muskeln werden mit ausreichend Nährstoffen versorgt. Außerdem schießen die Stresshormone Cortisol, Noradrenalin und Adrenalin ins Blut und liefern uns in Sekundenschnelle zusätzliche Energien. Dafür werden für den Moment etwas weniger wichtige Aktivitäten wie beispielsweise die Verdauung herunter geschraubt. Treten Belastungen nur vorübergehend auf, bewältigen wir sie meistens gut. Problematisch wird es nur, wenn der Stress kein Ende nimmt. Dann schlägt uns der permanente Druck oft auf den Magen, mündet in Erschöpfung oder verursacht Depressionen. Für Stresshormone gibt es keine Obergrenze. Der Körper kann immer noch mehr produzieren, um bei Gefahren zusätzliche Stresssituationen zu meistern. Biologisch macht das Sinn. Doch irgendwann wird das zuviel für`s Herz, der Sauerstoff reicht nicht mehr aus und es kann zum stressbedingten Myokardinalinfarkt, dem Herzkollaps, kommen.
Hilfe kommt oft aus der Natur: Heilpflanzen wie Baldrian, Johanniskraut oder die Passionsblume sorgen dafür, dass Sie mit Stresssituationen besser zurechtkommen. Die Passionsblume bringt beispielsweise mehr Gelassenheit am Tag, Johanneskraut hilft bei depressiven Verstimmungen und Hopfen bzw. Baldrian unterstützt die Nachtruhe. Sehr entspannend können auch Wannenbäder mit Lavendel oder ein Kännchen Melissen-Tee sein. Lassen Sie sich in der Apotheke gut beraten.
|