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  1. Warzen
  2. Wechseljahresbeschwerden
  3. Wundheilung
  4. Zahnpflege

Warzen
Gewöhnliche Warzen, auch Verrucae vulgaris genannt, hat fast jeder schon mal gehabt. Dabei handelt es sich um zwar ungefährliche, aber oft als hässlich empfundene Hautwucherungen. Häufig treten sie an Händen und Füßen auf. Was viele nicht wissen: Sie werden durch Viren hervorgerufen, die durch kleinste Hautverletzungen ins Gewebe eindringen. Nur wenige Warzen bilden sich innerhalb von sechs Monaten spontan zurück. Ein Behandlung wird also meist notwendig. Ein bekanntes Hausmittel: Urin, mit Hilfe eines Wattestäbchens aufgetupft, hat schon manche Warze zum Verschwinden gebracht. Wer das nicht mag, kann sich in der Apotheke verschiedene Tinkturen oder Pflaster besorgen.Die üblichen Mittel enthalten Säuren wie Salicylsäure oder Milchsäure, die aufgepinselt oder -geklebt werden und die Warzen wegätzen. Anwender müssen darauf achten, dass beim Auftragen die gesunde Haut nicht verletzt wird. Die Mittel wirken nicht gegen die Viren selbst, deshalb kann es bis zu zwei Monate dauern, bis die ganze Warze und mit ihr die Viren verschwunden sind. In der Homöopathie werden Verdünnungen aus Thuja-Extrakt eingesetzt. Diese Lösungen werden entweder eingenommen oder aufgetragen. Einfacher geht es mit einem kleinen Gerät aus der Apotheke, das flüssigen Stickstoff enthält und die Warze einfach wegeist: Sie fällt nach ungefähr zehn Tagen ab.

Wechseljahresbeschwerden
Klimakterium bedeutet auch „Mitte des Lebens“, und viele Frauen erleben diesen Lebensabschnitt als einen Neubeginn. Sie entwickeln neue Interessen und gehen neue Wege. Leider geht dieser Wechsel oft nicht ohne Beschwerden und gesundheitlichen Begleiterscheinungen einher. Dank intensiver Forschungen rund um die Veränderungen des weiblichen Organismus in dieser Zeit, können Wechseljahrsbeschwerden auch ohne Hormonbelastung gelindert werden.

Immer mehr Frauen nutzen die Vorzüge der Phytotherapie, also einer pflanzlichen Behandlung. Heute gibt es viele wissenschaftliche Studien und therapeutische Untersuchungen, die die Anwendung der Traubensilberkerze (Cimicifuga racemosa) bei klimakterischen Beschwerden belegen. Wirksam sind vor allem Inhaltsstoffe, die östrogenartig wirken. In der Fachwelt werden solche Stoffe auch als Phytohormone bezeichnet. Diese Phytohormone sind Wirkstoffe, die auf den menschlichen Hormonstoffwechsel eine ähnlich regulierende Wirkung ausüben wie körpereigene Hormone, und die dabei weitgehend frei von unerwünschten Nebeneffekten sind. Die Wirkstoffe der Traubensilberkerze können so den Körper auf natürliche Art unterstützen, den Wechsel sanft und harmonisch zu vollziehen.

Wundheilung
Eine Wunde, medizinisch als „Unterbrechung des Zusammenhangs von Körpergewebe“ definiert, kann durch unterschiedliche Ursachen hervorgerufen werden. Man unterscheidet zwischen mechanischen, die durch äußere Gewalteinwirkung entstehen (Schnitt-, Stich-, Biss- oder Quetschwunden) und chemischen Ursachen, die auf Verätzungen mit Säuren oder Laugen beruhen. Darüber hinaus gibt es Wunden, die von thermischen Faktoren (Hitze, Kälte) verursacht werden und solche, die unter Strahlungseinwirkung entstehen.

In jedem Fall versucht der Organismus, die Wunde so schnell wie möglich zu schließen, und die Funktion des beschädigten Gewebes wieder herzustellen. Sind nur die obersten Hautschichten betroffen, kann meist eine vollständige Regeneration eintreten, die das geschädigte Gewebe wieder herstellt. Der Körper greift dabei auf zwei Wundheilungsmechanismen zurück: Bei der primären Wundheilung, zum Beispiel bei oberflächlichen Schnittwunden mit glatten, nebeneinander liegenden Rändern, verkleben die Wundränder rasch. Bei der sekundären Wundheilung dagegen wird dem Körper mehr abverlangt. Bei tiefer liegenden oder chronischen Wunden reagiert er fast immer mit Entzündungen, Wundabsonderungen und Gewebeschwellungen. Da die Wundheilungsränder nicht genau aneinander liegen, können sie sich leicht mit Krankheitserreger infizieren und den Heilungsprozess hinauszögern. In vielen Fällen entsteht eine breite Narbe, wenn die Wunde nicht rechtzeitig von einem Arzt genäht oder geklammert wird.

Zahnpflege
Eine konsequente Mundhygiene ist unerlässlich, um Zähne auf Dauer gesund zu erhalten. Dabei kommt es allerdings nicht nur auf die pure Häufigkeit des Zähneputzens an, auch die Wahl einer geeigneten Bürste und Pasta verbessern die Zahngesundheit. Eine der häufigsten Zahnerkrankungen ist Karies, wobei der Zahnschmelz und andere Zahnsubstanzen zerstört werden. Zahnkaries ist auf unterschiedliche Ursachen zurück zu führen, hauptverantwortlich sind zum einen Bakterien, vor allem Streptococcus mutans, in der Mundhöhle und Zahnbelägen. Zum anderen können bakteriell abbaubare Kohlenhydrate, wie Haushaltszucker (Saccharose), Trauben- und Fruchtzucker sowie Stärke, Karies begünstigen. Die Bakterien gedeihen besonders gut unter Zuckerzufuhr und bilden unlösliche Verbindungen, die sich auf der Zahnoberfläche ablagern. Die Folge: Plaque (Zahnbelag) entsteht und tritt besonders stark an den Fissuren ("Zahnrillen" auf den Zähnen) und am Zahnfleischrand auf. Außerdem sorgen die aggressiven Säuren dafür, dass der Zahnschmelz entmineralisiert wird - vor allem an den Kontaktflächen der Zähne, dem Zahnfleischansatz und in den Zahnzwischenräumen, in denen leicht Speisereste haften bleiben. Für die Mundhygiene sind z.B. folgende Punkte wichtig:

  • die richtige Zahnbürste,
  • richtiges Zähneputzen,
  • geeignete Zahnpasta und Mundspülungen,
  • Interdentalbürsten für die Zahnzwischenräume,
  • mindestens eine professionelle Zahnreinigung pro Jahr.

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